Plaza del Mar

Die Einwohner von Alicante lebten in ständiger Angst vor Angriffen vom Meer, und nachdem die Stadt im Mittelalter von den Mauren erobert wurde, baute man schließlich die Stadtmauer. Nichtsdestotrotz wurde Alicante 1691 vom Meer aus bombardiert und zu 90% zerstört. Dieser Rundgang widmet sich den zwei Gesichtern der Stadt: dem vor der Bombardierung und dem danach.

 

Rathaus

Das erste Rathaus wurde 1490 gebaut, nachdem Alicante von Fernando el Católico zum Range einer Stadt erhoben wurde. Da das Rathaus aber in Meeresnähe lag, also in einer von der Bombardierung im Jahre 1691 stark betroffenen Gegend, fiel auch dieses Gebäude dem Angriff zum Opfer. Das heutige Rathaus stammt aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts. Im Inneren können Sie im ersten Stock den Salón Azul, den blauen Salon, besichtigten. Er wurde 1858 für die Königin Isabel II palastartig dekoriert.

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Alicante, la ciudad descubierta/ Alicante, the city unveiledLa Ciudad Descubierta

In der Ausstellung „Die entdeckte Stadt“ neben dem Rathaus kann man von Bomben zerstörte Häuser und zwei Überreste der Stadtmauer besichtigen. Diese Überreste stammen aus dem 16. Jahrhundert – also aus der Zeit der Bombardierung, und aus dem 13. Jahrhundert, die konnten so gut erhalten bleiben konnten, da sie damals auch als Hauswände dienten.

 


museo de belenes 2014

Museo de Belenes

An dieser Stelle wird empfohlen, kurz von dem geplanten Kurs abzuweichen und dem Krippenmuseum einen Besuch abzustatten.

 

 

Convento de las Monjas de la Sangre

Dieses Stadtkloster, das die Augustiner-Nonnen bewohnten, ist das einzige in Alicante, das noch aus der Barockzeit erhalten ist.

 

 

Concatedral de San Nicolás

Diese Konkathedrale gehört zu den wenigen Gebäuden, die von dem Bombenangriff verschont wurden. Der Bau aus dem 17. Jahrhundert im Herrera-Stil zeichnet sich durch seine Nüchternheit und Prunklosigkeit aus. Ursprünglich bildete die heutige Seitenfassade aus schwarzem Marmor die Hauptfront.

 

 

Calle Labradores

Die Calle Labradores in der Altstadt war schon immer von einem besonderen Stellenwert. Bereits im Mittelalter verschenkte Alfonso X el Sabio hier Häuser – von denen keines mehr erhalten ist – an die Adligen, die sich in der Stadt niederlassen wollten. Infolge des Angriffes von 1691 zog es mehrere Wohlhabende vom Ufer in Richtung dieser geschützteren Straße.

 

 

 

 

Barrio de Santa Cruz und Ermita de Santa Cruz (Das Viertel von Santa Cruz und die Kirche Ermita Santa Cruz)

Dieses Viertel, etwas höher an der Stadtmauer gelegen, die von der Burg Santa Barbara hinabführt, ist sehr typisch für Alicante. In der aus dem 18. Jahrhundert stammenden Kirche steht eine Christusfigur, die während der Osterwoche ( „La Semana Santa“) auf atemberaubende Weise durch die steilen Sträßchen des Viertels getragen wird.

 

 

Ermita de San Roque

Zwar datiert ihr erster Bau auf das 16. Jahrhundert, die heutige Kapelle stammt aber aus dem 19. Jahrhundert.

 

 

Museo de Aguas de Alicante

Das Museum veranschaulicht, wie früher das Wasser geleitet wurde, um die Stadt damit zu versorgen – die sich vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert kaum veränderte. Neben dem Museum befinden sich die Brunnen Pozos de Garrigós, in denen man das Regenwasser aufbewahrte, um es später zu verkaufen. Man weiß zwar erst Genaueres über die Brunnen nach 1691, sie hätten aber – wie später während des Spanischen Bürgerkrieges- während der Bombardierung einen guten Unterschlupf geboten.

 

Basílica de Santa María

Die Basilika Santa Maria war ursprüngliche eine maurische Moschee, die man, nachdem die Stadt durch die Christen erobert wurde, in eine Kirche umwandelte. Auch sie gehört zu den wenigen Gebäuden, die vor der Bombardierung gerettet werden konnten. Die Kirche im Gotikstil weist im Inneren Spitzbögen auf, die von außen rechtwinklig wirken. Sie wurde auf der mittelalterlichen Stadtmauer errichtet, um ihr einen besseren Schutz und mehr Halt zu gewähren. Deshalb hat sie auch diese massive Form. Wenn man sich über die Stufen dem unteren Teil an der Straße nähert, können Spuren von Kanonenschüssen beobachtet werden. Sie sind zwar nicht die Folge der Bombardierung, aber kann man doch erahnen, welche Schäden die Attacken vom Meer aus im Jahre 1691 anrichteten. Sie waren schließlich auch der Grund dafür, weshalb man die Kirche auf der Stadtmauer errichtete.

 

Museum Für Zeitgenössische kunst Alicante MACA

In der Plaza de Santa Maria, sind das älteste bürgerliche Gebäude der Stadt erhalten geblieben, aus dem Jahre 1685, die kürzlicherweitert wurde, um die MACA unterzubringen. Eine wichtigeSammlung von Twentieth Century Art besteht, die hauptsächlich ausWerken von Eusebio Sempere gespendet. Es funktioniert auch von Chillida, Picasso, Dali und Miro, unter anderem.

MUBAG

Der Palast, der das heutige Museo de Bellas Artes (Museum der Schönen Künste) beherbergt, stammt aus der gleichen Zeit wie die Häuser in der Calle Labradores. Da der Rundgang hier endet, sollte man die Gelegenheit nutzen und dem Museum einen Besuch abstatten.

 

 

 

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