Puerta del Mar 

Puerta del Mar: Alicante richtete seinen Blick zunächst nach Süden, wie nahezu alle Siedlungen in der Provinz, die den Schutz der Bergkette vor den kalten Nordwinden suchten. Daher auch das angenehme Klima in der Stadt.

 

 

Burg Santa Barbara

 Die Mauren beschlossen im 9. Jahrhundert, sich niederzulassen, wo heute die Burg steht. Die Geschichte von Alicante begann also mit dieser schützenden Festung, zu deren Füßen die Stadt wachsen sollte. Heute ist die Burg die drei folgenden Bereiche unterteilt:
Der erste Bereich: el „Macho“. Die erste arabische Festung, genannt „El Macho“, liegt 166 Meter über dem Meeresspiegel und bildet den höchsten Punkt der Burg. Hier findet man die ältesten Überreste.
Der zweite Bereich: Im 16. Jahrhundert wurde unter Felipe II – noch im mittelalterlichen Stil – eine Kaserne für die Unterkunft der Truppen und Wachmannschaften am Haupteingang der Burg gebaut, damit die Besucher kontrolliert werden konnten.
Der dritte Bereich: Im 18. und 19. Jahrhundert wurde die Burg ausgebaut. Die Art der Kriegsführung hatte sich geändert, und es bedurfte einer Anpassung an die neuen Anforderungen. In diesem Zeitabschnitt wurden mehrere Umbauarbeiten an der Burg vorgenommen, und sie nahm schließlich ihre heutige Form an.

Die Burg ist so bedeutend, dass sie in der Mitte des 20. Jahrhunderts zum „historisch-künstlerischen Monument“ und „Erbe von kulturellem Interesse“ erklärt wurde. Ferner finden wir hier eins der charakteristischsten Bilder der Stadt, das als „Cara del Moro“ (Gesicht des Mauren) bekannt ist, denn wir können vom Playa del Postiguet aus das felsige Profil eines menschlichen Gesichts auf der Hangseite des Bergs erkennen.

In der Burg können wir das neue Museo de la Ciudad (MUSA) besuchen, wo Sie lernen können, wie sich die verschiedenen Kulturen und Völker von der Vorgeschichte bis in unsere heutigen Tage entwickelt und niedergelassen haben.

Die Burg ist die von den Touristen meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Stadt dank der hier veranstalteten institutionellen und kulturellen Events, des kunsthandwerklichen Marktes, auf dem Sie typische Produkte finden können, und des reizvollen Panoramas von jeder beliebigen Ecke aus.

Jetzt haben wir drei Optionen: Wir können den Aufzug nehmen, um wieder zum Strand herunterzukommen, wir können die Hangseite hinter der Burg heruntergehen und das MARQ besuchen oder den Abstieg durch den Parque de la Ereta vornehmen, bis zum Museo de Aguas de Alicante gehen und das MARQ am Ende der Tour besuchen.

 

 

Museo de Aguas de Alicante

Die Wasserversorgung war in der Stadtentwicklung stets eine entscheidende Frage, und wie das Wasser von den Quellen im Umland in die Stadt geleitet wurde, das kann man heute im Museo de Aguas sehen. Neben dem Museum befinden sich die „Pozos de Garrigós”, mehrere Regenwasserdepots.

 

 

Basílica de Santa Maria

Diese Basilika war ursprünglich eine maurische Moschee, deren Reste im Inneren besichtigt werden können. Im Inneren der Basilika kann man Spitzbögen beobachten, die aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert stammen, wiewohl die Verzierungen sowohl außen wie innen erst später dazukamen.

 

 

Museo de Arte Contemporáneo de AlicanteDas Museum für Zeitgenössische Kunst Alicante(MACA)

 Es befindet sich im ältesten bürgerlichen Gebäude, das in der Stadt erhalten ist, es stammt aus dem Jahre 1685 und wurde kürzlich erweitert, um das MACA aufzunehmen. Es beherbergt eine große Kunstsammlung aus dem 20. Jahrhundert, die Eusebio Sempere dem Museum vermacht hat. Außerdem sind u. a. Werke von Chillida, Picasso, Dalí und Miró ausgestellt.

 

 

MUSEO MARQDas Archäologischen Museum der Provinz MARQ

Nachdem die Ursprünge der Stadt aufgespürt wurden, bietet sich jetzt ein Besuch des Archäologischen Museums (MARQ) an. Hier kann man archäologische Gegenstände besichtigten, die bei verschiedenen Ausgrabungen in der Stadt und Umgebung gefunden wurden. Auch dank der gelungenen interaktiven Präsentation der Objekte wurde das MARQ 2004 als Europas bestes Museum ausgezeichnet.

 

 

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