Rundgang B: Schloss Santa Bárbara

Fremdenführer Touren

Offizielle, beim Fremdenverkehrsamt der Autonomen Provinz Valencia angestellte Fremdenführer.

Karten, Broschüren und apps

Klima, Post, Währung, Sprachen, Strom, Öffnungszeiten, Feiertage.

Öffentlichen Verkehrsmitteln

Straßenbahn, Stadt- und Fernbusse, TURIBUS, Taxen, Fernzüge, Hochgeschwindigkeitszug AVE.

Fremdenverkehrsbüros

+34 965 177 201
turismo@alicanteturismo.com

Spezielle Rundgänge für Gäste, die nur wenig Zeit haben, die Stadt kennenzulernen und für Passagiere von den in Alicante anlegenden Kreuzfahrtschiffen.

1. Puerta del Mar

Wussten Sie, dass Alicante eine zum Süden ausgerichtete Stadt war? Nahezu alle Siedlungen in der Provinz Alicante sind nach Süden ausgerichtet, da sie den Schutz der Bergkette vor den kalten Nordwinden suchten. Daher auch das angenehme Klima in der Stadt. Neben dem Felsen von Benacantil war dies bereits für die Mauren das ausschlaggebende Argument, um sich hier niederzulassen. Damit man einen besseren Eindruck von der geografischen Lage gewinnen kann, geht es jetzt mit dem Aufzug nach ganz oben bis zur Burg.

11. Die Burg Santa Barbara

Die Mauren beschlossen im 9. Jahrhundert, sich niederzulassen, wo heute die Burg steht. Die Geschichte von Alicante begann also mit dieser schützenden Festung, zu deren Füßen die Stadt wachsen sollte. Heute ist die Burg die drei folgenden Bereiche unterteilt:

Der erste Bereich: Er wird aufgrund der Art seiner Mauern “El Macho“ genannt und bildet den höchsten Teil der Burg, die sich 166 Meter über dem Meeresspiegel befindet und Standort der ursprünglichen arabische Festung war. Von hier aus kann man die Erhöhungen der Bergkette sehen, die eingangs erwähnt wurde. Die Araber errichteten die Burg so weit oben, um sich gegen feindliche Angriffe verteidigen zu können. Genau aus diesem Grunde sollte ihr Eroberer im 13. Jahrhundert, der später Alfonso X. el Sabio (auf Deutsch “der Weise“) genannt wurde, diesen Sitz beibehalten. Schon damals gab es hier Zisternen, die das Regenwasser speicherten. Auf der Burganlage lässt sich das in mehreren Räumlichkeiten untergebrachte Museum der Stadt Alicante (MUSA) besichtigen, in denen man einen Einblick in die umfassende Stadtgeschichte erhält.

Der zweite Bereich: Dieser ist der ehemalige muslimische Weideplatz (Albacar), auf dem das Vieh seinen Unterstand hatte und der zu Kriegszeiten den Truppen als Rückzugsgebiet diente. Ab dem 18. Jahrhundert wurden hier beim Rückbau des mittelalterlichen Schlosses El Macho eine neue Kaserne, Wache, Kapelle und weitere Räume wie Öfen und Kerker angelegt.

Der dritte Bereich: Die Besetzung des Schlosses durch die Engländer im frühen 18. Jahrhundert machten verschiedene Umbauten zu einer besseren Verteidigung an der Nordseite erforderlich; es entstanden Wälle und Schutzmauern. Von hier aus hat man Zugang zum sehenswerten Renaissance-Wasserspeicher.

Der Rundgang kann jetzt auf zwei Wegen fortgeführt werden: entweder mit dem Aufzug, der wieder zum Strand hinunterfährt, wo das MARQ besucht werden kann, oder aber zu Fuß durch den Park Ereta zum Museo de Aguas. Das MARQ kann man noch später am Ende des Rundgangs besichtigen.

12. Museo de Aguas de Alicante ( Waser Museum)

Die Annahme, es würde in Alicante viel regnen würde, ist natürlich falsch. Die Wasserversorgung war in der Stadtentwicklung stets eine entscheidende Frage, und wie das Wasser von den Quellen im Umland in die Stadt geleitet wurde, das kann man heute im Museo de Aguas sehen. Neben dem Museum befinden sich die “Pozos de Garrigós”, mehrere Regenwasserdepots. Auch wenn keine Nachweise über die Existenz dieser Brunnen vor dem 18. Jahrhundert vorliegen, so weiß man aber, dass das spärliche Regenwasser bereits im Mittelalter – ähnlich wie in der Burg Santa Barbara – in Zisternen gesammelt wurde.

13. Basílica de Santa María

Diese Basilika war ursprünglich eine maurische Moschee, deren Reste im Inneren besichtigt werden können. Hier lag das Zentrum der maurischen Siedlung und von hieraus erweiterte sich die Stadt im Schutze der Burg. Im Inneren der Basilika, die zweite, die von den Christen nach der Rückeroberung erbaut wurde, kann man Spitzbögen betrachten, die aus dem ausgehenden 14. Jahrhundert stammen, wiewohl die Verzierungen sowohl außen wie innen erst später dazukamen. Sie sollten sich keinesfalls die Wappen am Kreuzrippengewölbe über dem Hochaltar entgehen lassen.

14. Museum für Zeitgenössische Kunst Alicante (MACA)

Das Museum für zeitgenössische Kunst wird von dem ältesten Zivilgebäude der Stadt beherbergt. Das barocke Bauwerk aus dem Jahre 1685 steht neben der Santa María-Basilika. Ursprünglich wurde es als Kornspeicher entworfen, später wurde es auch als Ausbildungszentrum (Handelsschule) genutzt bis es schließlich zum Museum wurde.

Es beherbergt eine große Kunstsammlung aus dem 20. Jahrhundert, die Eusebio Sempere dem Museum vermacht hat. Außerdem sind u. a. Werke von Chillida, Picasso, Dalí und Miró ausgestellt. Freier Zugang.

15. Archäologischen Museums (MARQ)

Nachdem die Ursprünge der Stadt aufgespürt wurden, bietet sich jetzt ein Besuch des Archäologischen Museums (MARQ) an. Hier kann man archäologische Gegenstände besichtigten, die bei verschiedenen Ausgrabungen in der Stadt und Umgebung gefunden wurden. Auch dank der gelungenen interaktiven Präsentation der Objekte wurde das MARQ 2004 als Europas bestes Museum ausgezeichnet.

Hier endet unser Rundgang. Wir hoffen, Sie haben den Spaziergang durch Alicante genossen. Wir erwarten Sie jederzeit wieder hier bei uns in Alicante.

Weitere Routen